Zähne

Zahnkronen – Stabilität, Schutz und Ästhetik für geschädigte Zähne

 Kann ein Zahn auf Grund seines hohen Zerstörungsgrades oder seiner   gesamten Fragilitüt nicht mehr durch eine Füllung, ein Inlayoder eine   Teilkrone wiederhergestellt werden, ist die Versorgung mit einer Krone   erforderlich.

Kronen können ebenso eine Schutz-, Befestigungs- oder kosmetische Funktion haben. Künstliche Kronen überdecken kappenartig einen vorher unter lokaler Betüubung entsprechend beschliffenen Zahn. Auf dieser so genannten Zahnprüparation wird im Labor die Krone gefertigt. Zwischenzeitlich wird der Zahnstumpf durch eine aus Kunststoff oder Metall geformte provisorische Versorgung geschützt.

Um eine harmonische Form, richtige Größe, Passgenauigkeit und Funktion der prothetischen Arbeit zu gewährleisten, sind bis zur Fertigstellung mehrere Abformungen der Zühne notwendig. Hierbei sind Genauigkeiten in der Größenordnung zwischen 20-50 Mikrometern erzielbar. Die fertige Krone wird dann nach Kontrolle der üsthetik und Passgenauigkeit auf dem Zahnstumpf mit feinstkörnigem Zahnzement befestigt. Diese Verbindung ist so stark haftend, dass eine Abnahme der Krone ohne Zerstörung dieser nahezu unmöglich ist.

Metalle

aus ihnen wird die ganze Krone gefertigt oder der Unterbau, auf dem dann die zahnfarbenen Kunststoff- bzw. Keramik-Verblendungen aufgebracht werden.

  1. Hochgoldhaltige Legierungen
  2. Nicht-Edelmetall-Legierungen
  3. Palladium-Legierungen
  4. Titan

Keramik

Wird meist als Verblendungsmaterial eingesetzt, findet aber auch als reinkeramische Krone im Frontzahnbereich Anwendung. Die Fixierung einer solchen Krone auf dem Zahnstumpf erfolgt nicht mit Zement, sondern mit Kunststoff. Keramik bewirkt durch ihr mögliches Farbenspiel, ihren Grad an Lichtflexion und ihre filigranen Formbarkeit eine fast perfekte Imitation der natürlichen Zahnkrone.

Teilkronen

Ist ein Zahn nur halbseitig zerstört, so besteht die Möglichkeit eine Dreiviertelkrone anzufertigen. Meist wird sich für dieses die Zahnsubstanz schonendere, jedoch etwas aufwendigere Beschleifen entschieden, wenn die üußere, sichtbare Seite des Zahnes noch erhaltenswürdig ist. In der Vorgehensweise beim Anfertigen dieser speziellen Krone und den möglichen zu verwendenden Materialien besteht kein Unterschied zu einer Vollkrone.

Prognose

Bei prothetischen Arbeiten kann von einer normalen Haltbarkeit zwischen 5-10 Jahren ausgegangen werden. Häufig ergeben sich auch weitaus längere Tragezeiten, in seltenen Fällen kommt es zu früheren Komplikationen.

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