Der erste Schritt der AUBACKE-Therapie ist das Verstehen Ihrer ganz persönlichen Angst. In einem ausführlichen Gespräch – bewusst außerhalb des Zahnarztstuhls – erzählen Sie in Ihren eigenen Worten von Ihren bisherigen Erfahrungen, Ängsten und Erwartungen.
Dabei findet keine Behandlung statt, außer bei akuten Schmerz- oder Notfällen.
Ziel der Angstanalyse ist es, Ihre individuelle Angstgeschichte zu erfassen und die Auslöser Ihrer Zahnarztangst zu erkennen. Auf Wunsch können Sie eine Vertrauensperson mitbringen. Bei sehr starker Angst ist das Gespräch auch außerhalb der Praxis möglich.
Sie bestimmen das Tempo – wir hören zu.
Im zweiten Schritt der Angstbewältigung erfolgt eine schonende zahnärztliche Untersuchung. Der Zahnstatus wird ohne Sonde erhoben, um Angst zu vermeiden; vorab wird ein persönliches Stoppsignal vereinbart, damit Sie jederzeit die Kontrolle behalten.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem objektiven Zahnbefund (Einschätzung des Zahnarztes) und dem subjektiven Zahnbefund (Ihre eigene Wahrnehmung, Wünsche und Vorstellungen). Besteht auf Basis des objektiven Befundes eine Lösung, wird zunächst dieser mögliche Behandlungsschritt besprochen – selbst erkannte Probleme erhöhen erfahrungsgemäß die Behandlungsbereitschaft.
Zusätzlich werden der Angstfragebogen ergänzt, psychologische Tests ausgewertet und ggf. diagnostische Überweisungen veranlasst. In der Regel werden Röntgenaufnahmen angefertigt, meist ein Übersichtsbild aller Zähne (OPG), ggf. ergänzt durch Einzelaufnahmen.
In der Beratung werden Sie über Zahnbehandlungsangst aufgeklärt: Sie ist eine ernsthafte Angststörung, die durch Vermeidung von Zahnarztbesuchen die Zahn- und Allgemeingesundheit beeinträchtigen kann. Gleichzeitig wird eingeordnet, dass viele Menschen Zahnbehandlungen als unangenehm empfinden, während nur ein kleiner Teil der Bevölkerung unter einer stark ausgeprägten Angst leidet.
Anschließend erfolgt eine vorläufige Behandlungsplanung. Dabei werden psychologische Angstbewältigungsverfahren (z. B. Exposition) sowie Alternativen wie Medikamente oder Vollnarkose erklärt. Ihr Zahnbefund wird besprochen (Zahnerhalt, Behandlungsoptionen, Zahnfleisch, Zahnersatz). Die Entscheidung über den Behandlungsweg treffen Sie selbst, der Zahnarzt berät. Eine Probebehandlung kann helfen, Sicherheit für die Entscheidung zu gewinnen.
Die Anfangsbehandlung erfolgt schrittweise entlang Ihrer individuellen Angsthierarchie. Sie werden transparent über das Vorgehen aufgeklärt und beginnen mit möglichst angstarmen, gut akzeptierbaren Behandlungen. Alternative Optionen wie Sedierung oder Vollnarkose werden mit Ihnen besprochen, die Angsthierarchie wird laufend angepasst.
Zentrales Prinzip ist die systematische Desensibilisierung nach dem MiniMax-Prinzip: minimale Angst bei maximalem Nutzen. Nach jeder Übung folgt eine kurze Nachbesprechung, in der Angstverlauf, Gedanken, körperliche Reaktionen, Verhalten und mögliche Vermeidung reflektiert werden, um den nächsten Schritt sicher planen zu können.
In der Erfolgs- und Erhaltungsphase haben Sie Ihre Angst überwunden und Ihre Zähne sind saniert. Ziel ist es, diesen Zustand langfristig zu erhalten und neu auftretenden Ängsten frühzeitig zu begegnen. Dies gelingt durch regelmäßige Prophylaxe und ein strukturiertes Recall-System für Kontrolltermine.
Ähnlich einer Auffrischung („Booster“) können mögliche Restängste bei Bedarf mit dem Behandler besprochen werden und dienen der Rückfallprophylaxe. Wichtig ist außerdem, das Thema Zahnbehandlung nicht erneut zu vermeiden, sondern offen damit umzugehen, um den Behandlungserfolg dauerhaft zu sichern.
Im zweiten Schritt der Angstbewältigung erfolgt eine schonende zahnärztliche Untersuchung. Der Zahnstatus wird ohne Sonde erhoben, um Angst zu vermeiden; vorab wird ein persönliches Stoppsignal vereinbart, damit Sie jederzeit die Kontrolle behalten.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem objektiven Zahnbefund (Einschätzung des Zahnarztes) und dem subjektiven Zahnbefund (Ihre eigene Wahrnehmung, Wünsche und Vorstellungen). Besteht auf Basis des objektiven Befundes eine Lösung, wird zunächst dieser mögliche Behandlungsschritt besprochen – selbst erkannte Probleme erhöhen erfahrungsgemäß die Behandlungsbereitschaft.
Zusätzlich werden der Angstfragebogen ergänzt, psychologische Tests ausgewertet und ggf. diagnostische Überweisungen veranlasst. In der Regel werden Röntgenaufnahmen angefertigt, meist ein Übersichtsbild aller Zähne (OPG), ggf. ergänzt durch Einzelaufnahmen.
In der Beratung werden Sie über Zahnbehandlungsangst aufgeklärt: Sie ist eine ernsthafte Angststörung, die durch Vermeidung von Zahnarztbesuchen die Zahn- und Allgemeingesundheit beeinträchtigen kann. Gleichzeitig wird eingeordnet, dass viele Menschen Zahnbehandlungen als unangenehm empfinden, während nur ein kleiner Teil der Bevölkerung unter einer stark ausgeprägten Angst leidet.
Anschließend erfolgt eine vorläufige Behandlungsplanung. Dabei werden psychologische Angstbewältigungsverfahren (z. B. Exposition) sowie Alternativen wie Medikamente oder Vollnarkose erklärt. Ihr Zahnbefund wird besprochen (Zahnerhalt, Behandlungsoptionen, Zahnfleisch, Zahnersatz). Die Entscheidung über den Behandlungsweg treffen Sie selbst, der Zahnarzt berät. Eine Probebehandlung kann helfen, Sicherheit für die Entscheidung zu gewinnen.
Zahnarztangst ist die Angst vor zahnärztlichen Behandlungen, die von leichtem Unwohlsein bis hin zu starker Panik reichen kann.
Nein, sehr viele Menschen leiden unter Zahnarztangst, Sie sind damit absolut nicht allein.
Beim ersten Termin geht es nur um ein Gespräch – ohne Behandlung und ganz in Ihrem Tempo.
Ja, Sie bestimmen das Tempo. Wir vereinbaren ein klares Stopp-Signal, sodass Sie jederzeit unterbrechen können.
Ja, moderne Methoden ermöglichen in der Regel eine nahezu schmerzfreie Behandlung.
Je nach Bedarf bieten wir z. B. Gespräche, sanfte Vorgehensweisen oder auch medikamentöse Unterstützung an.
Offene Kommunikation hilft. Sprechen Sie Ihre Ängste an – wir nehmen uns Zeit für Sie.
Ja, mit der richtigen Begleitung und positiven Erfahrungen lässt sich die Angst langfristig deutlich reduzieren.